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Gymnastikgruppe Wil, im Unterengadin unterwegs

18 Turnerinnen der Gymnastikgruppe Wil reisten bei bestem Wanderwetter mit dem Zug von Wil nach Guarda.

Zur Einstimmung des Ausflugs und um die lange Reisezeit etwas zu versüssen, gab es selbst gebackene Minizöpfli und dazu ein Schoggiprügeli mit auf den Weg. Die Reise führte durch den Vereinatunnel mit Endbahnhof Susch. Die Totalsperrung der Rhätischen Bahn die schon seit März 2019 besteht, verlangt dem Bahnpersonal viel Fingerspitzengefühl ab. Die Reisegäste wurden durch die logistisch durchdachte Streckenführung mit den Bussen speditiv von A nach B transportiert.

Die Gruppe startete mit der Wanderung beim Bahnhof in Guarda. Der steile Anstieg zum „Schellenurslidorf“ lohnte sich. Der Besuch im „Schellenurslimuseum“ ist ein kleines Erlebnis. Die mit Blumen geschmückten Häuser und Brunnen sind ein beliebtes Ausflugsziel bei Wanderern und Bikern. Etwas abseits des touristischen Rummels war es inzwischen Zeit für den Mittagshalt bei einem idealen Ort, einer alten Mühle vor dem Weiler Bos-cha. Der Lunch aus dem Rucksack ist jedes Mal ein Highlight. Wer möchte noch ein Rüebli oder ein Gurkenrädli aus dem eigenen Garten?. Eine „Teilete“ gehört einfach dazu. Frisch gestärkt konnte die Wanderung bei inzwischen sommerlichen Temperaturen fortgesetzt werden. Es bot sich ein einmaliges Panorama und die gepflegten Wanderwege mit der schönen Alpenflora waren eine Wohltat für alle Sinne.

Beim Wanderziel des ersten Reisetages in Ftan angekommen, bestieg die wanderlustige Truppe das Postauto nach Scuol. Nun hiess es in der Jugendherberge Scuol die reservierten Zimmer zu beziehen. Duschen, sich zu recht machen und vor dem Abendessen noch einen Apéro im nahe gelegenen Gartenrestaurant geniessen. Das Dreigangmenü und der Abend in der Jugi waren perfekt. Zeit zum Zusammensitzen und wieder einmal ein Spiel zu machen, oder einen Jass zu klopfen, das Freizeitprogramm schrieb sich von selbst.

Der Sonntag startete nach dem reichhaltigen Frühstücksbuffet mit einer Wanderung von Scuol nach Ftan. Gemütlich zum traditionellen Engadinerdorf Ftan zur Talstation der Sesselbahn Ftan–Prui. Im Bergrestaurant Prui wartete vor der Heimreise eine überraschend hübsch gedeckte Tafel im Freien auf die Turnerinnen. Die feinen Engadinerspezialitäten, Capuns sursilvan und Plain in pignia versetzten alle in eine wahre Begeisterung. Nach dem Essen eine kleine Verdauungswanderung zur Bergstation Motta Naluns war für die Gruppe genau das richtige Rezept.

Was fehlte noch? Eine kleine Portion Regen zum Schluss und so konnte die diesjährige Reise erfolgreich beendet werden.
Engiadina Bassa wir kommen wieder!

Heidi Grögli

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